Arbeitsweise

Meine Arbeit ist beziehungsorientiert und gegenwartsbezogen.
Sie richtet sich nicht darauf, etwas zu fixen oder zu „lösen“, sondern darauf, Orientierung, Selbstkontakt, Bindungsfähigkeit und das Erleben von Handlungsfähigkeit im Hier und Jetzt zu stärken.

Die folgenden Ansätze bilden den Hintergrund meiner Arbeit. Sie stehen nicht als Methoden nebeneinander, sondern greifen im Kontakt ineinander.

NARM (Neuroaffektives Beziehungsmodell)

NARM ist ein beziehungsorientierter Ansatz, der den Blick weniger auf Defizite oder vergangene Ursachen richtet, sondern auf das, was sich im gegenwärtigen Erleben zeigt. Im Mittelpunkt stehen (Selbst-)Kontakt, innere Orientierung und das Erschließen von Handlungsspielraum im eigenen Erleben.

In der Arbeit bedeutet das, bewusste Einordnung (top-down) mit dem zu verbinden, was im Körper und im emotionalen Erleben spürbar ist (bottom-up). Auch im Online-Setting bleiben Körperwahrnehmung und Gefühl ein zentraler Bestandteil der Sessions.

Veränderung entsteht dabei nicht durch Analyse oder Korrektur, sondern durch neue Erfahrungen im Kontakt.

Ehrliches Mitteilen nach Gopal (EM)

Ehrliches Mitteilen dient in meiner Arbeit als Möglichkeit, den eigenen inneren Zustand wahrzunehmen und mitzuteilen, ohne ihn zu erklären, zu rechtfertigen oder zu interpretieren.

Der Fokus liegt auf dem, was gerade da ist – körperlich, emotional und gedanklich. Dadurch wird es möglich, aus automatischen Reaktionen auszusteigen und im Kontakt präsenter zu werden.

EM ist kein Kommunikationswerkzeug im klassischen Sinn, sondern unterstützt Selbstwahrnehmung, Regulation und die Fähigkeit, in Beziehung bei sich zu bleiben und gleichzeitig verbunden zu sein.

Projektionsauflösung

Projektionsauflösung unterstützt dabei, zwischen gegenwärtiger Realität und alten inneren Annahmen zu unterscheiden – besonders in Beziehungssituationen.

In der Arbeit geht es darum, automatische Gefahren- oder Bedeutungszuschreibungen zu erkennen und zu überprüfen, ob diese der heutigen Realität angemessen sind. Das schafft Raum für einen klaren Blick auf sich selbst und auf andere.

Nicht, um etwas „wegzumachen“, sondern um wieder mehr Wahlfreiheit im Erleben und Handeln zu ermöglichen.